Dietger
Wissounig
Architekten

on off

Wettbewerb Neubau Studienzentrum Montanuniversität Leoben

Der neue Campus gliedert sich in vier Zeilen, die durch ihre Stellung im städtischen Gefüge die charakteristischen Blick- und Wegebeziehungen zur umgebenden (Mur-)Landschaft freispielen. Als ausgestaltete Gassen ziehen sich diese Zwischenbereiche über das Grundstück und leiten die Besucher und Studenten in den Gebäudekomplex. In Verlängerung der Kaiserfeldgasse überlagert ein zentraler Boulevard die regelmäßigen Baukörper und zieht sich als Abfolge mehrerer Platzsequenzen über den Campus. Innenhöfe und begrünte Foyerhallen gehen in Lern- und Projektzonen über und bilden eine zusammenhängende Arbeits- und Studienlandschaft. Der offene Charakter der Erdgeschosszone erweitert sich in den umliegenden Freiraum. Innen- und Außenraum gehen fließend ineinander über.

Das architektonische Konzept sieht eine klar lesbare Gebäudestruktur vor. Zentrale Hauptfunktionen bilden eine kompakte Kernschicht, die von offenen und belichtungsintensiven Lern- und Begegnungszonen umfasst wird. Das studentische Leben wird bewusst nach Außen an die Fassade gelegt und wird so zum Gesicht und Imageträger des neuen Studienzentrums.
Im Zentrum des Entwurfs befindet sich eine repräsentative Eingangs- und Verteilerhalle. Als direkte Verlängerung der Kaiserfeldgasse erweitert sie den öffentlichen Raum und dient als Haupteingang für das neue Studienzentrum. Hörsäle, Hochschülerschaft, Studienservice und Studiendekanat sind von hier aus übersichtlich angeordnet und leicht zu erreichen. Die neue Mensa liegt im Norden und erweitert sich durch einen vorgelagerten Platz zur Mur-Promenade hin. In den Obergeschossen dienen Atrien der zusätzlichen Belichtung von umliegenden Arbeits- und Forschungsräume sowie der Erholung der Studierenden und Mitarbeiter.

EU-weiter, offener, zweistufiger Realisierungs-wettbewerb
4. Rang – Finalist
2017-2018, BIG

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