Dietger
Wissounig
Architekten

on off

Wettbewerb „Graz Center of Physics“

Das Projekt verflicht die Campus-Landschaft mit dem Gebauten. Ganz im Sinne eines Ortes, der eine Atmosphäre wünscht, die den Menschen mit der Natur zu einer gegenseitigen Prägung führt.
Als klimatischer, atmosphärischer und nicht zuletzt arbeitsqualitativer Beitrag sind die abgetreppten Innenhöfe, die drei Stadtgärten mit den beiden bestehenden Platanen im Grünstreifen, die Stadtterrasse auf der Westseite sowie die einzelnen intensiv begrünten Dachflächen (Studiengarten) zu verstehen. Auf diese Weise können die Studierenden auch im Freien lernen und die Lehrenden in den Pausen entspannen, die Bienenstöcke betreuen oder in den kleinen Gewächshäusern (urban gardening) gärtnern. Auf dem Dach hingegen wird gefeiert und Sonne und die Sterne vermessen.

Flanierend in der zweigeschossigen öffentlichen Promenade im Inneren des Gebäudes kommt man an geschlossenen Baukörpern und offenen Atrien vorbei. Die Promenade verbindet die beiden Haupteingänge und stellt die Struktur des Hauses vor, gibt einen Überblick. Institute und Laborbereiche haben hier ihre Eingangsadressen und die halböffentlichen Hörsäle und Seminarbereiche ihre Zugänge. Dazwischen sorgen lichtdurchflutete Lernbereiche im Gebäudeinneren, Lernterrassen und Studiergärten für ein konzentrierte Arbeitsstimmung.

Ausblicke und Licht der Atrien erhellen die Promenade. Besondere Lichtstimmung erhält sie durch in die Decke eingelassene Lichtprismen. Verschieden starke und gedrehte Glasprismen brechen das Tageslicht in sein Farbspektrum auf und überlagern sich zu einem changierenden Licht- und Schattenspiel.

„Die Kammstruktur mit 4 schlanken Fingern parallel zur Goethestrasse und Verbindungstrakt entlang der Attemsgasse ist prinzipiell ein leistungsfähiges, bekanntes Grundkonzept. Der durchgehende erdgeschossige Sockel mit dem Hörsaalzentrum bietet räumliche Aufenthaltsqualitäten. Auch die Durchbildung der Fassaden und die großzügige Begrünung der Freibereiche wird seitens der Jury gewürdigt.“ Auszug aus dem Juryprotokoll.

 

EU-weiter, nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren

Ankauf

Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

 

 

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