Dietger
Wissounig
Architekten

on off

Smart-City-Graz: Baufeld Süd, 4. Platz

Waagner Biro Straße und die Schallschutzmaßnahme durch die Grätzelzellenwand definieren das Baufeld. Dichtevorgabe, Nutzungsvorstellungen und deren Mix als weitere hard facts legen die Spielmasse fest. Doch nach welchen urbanen Regeln wird gespielt? Welche Bedingungen werden übernommen, welche hinterfragt? Wie kann zwischen Geleisen und Straße, auf ehemaligen Industriegrund, lebenswertes, urban zeitgemäßes, smartes Milieu entstehen? Als wesentlichste Fragen wurde dies an einer Vielzahl von Modellen durchgespielt. Schnell hat sich herauskristallisiert, dass wir uns nicht an der und in die Umgebung orientieren (können), sondern eigene Atmosphären erzeugen müssen.

Hofräume differenzierter Fassung auf verschiedenen Niveaus, versehen mit unterschiedlichen Nutzungen und Stimmungen scheinen die richtige Antwort auf die Situation. Sie durchdringen einen flachen Baukörper, laden ein, schließen aus, erzeugen Ruhe oder Aktivität, stellen Beziehungen her, oder schoten ab. Lediglich an der Waagner Biro Straße wird eine angemessene Einzelmasse aus dem Baukörper hochexdrudiert, die als Abschluss auf die südliche Wohnbebauung reagiert.

Nutzungsneutralität, eine ausreichende Geschoßhöhe, kombiniert mit einer einfachen Stützen‐/Plattenkonstruktion, lässt ohne weiteres Veränderungen auf den Ebenen 0,0m und 5.6m zu. In den Geschossen darüber besteht die Flexibilität im Rahmen der Nutzungen, welche mit einem Wohnbau korrespondieren.

zweistufiger Realisierungswettbewerb
4. Platz

Partner: EEP Architekten, Graz

2014, Stadt Graz

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